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200 Sekunden Time-out: Heute mit Christoph Küffer, Spot Coaching


Christoph Küffer ist ein sympathischer und fröhlicher Typ – auch wenn er hier auf dem Foto fast etwas zerknirscht scheint. Und beruflich läuft es bei ihm sowieso rund. Damit das auch für andere Arbeitnehmer gilt, hat er das Spot Coaching entwickelt. Was es damit auf sich hat und wie es funktioniert lesen Sie in knapp zwei Minuten Lesezeit.

Christoph, Du bist ein Tausendsassa. Gerade erst ist Dein zweites „Kochbuch für die HR-Küche“ erschienen, jetzt weibelst Du mit Spot Coaching. Was ist das?

Christoph Küffer: (schmunzelt) „Wir machen die Erfahrung, dass Erstgespräche im klassischen Coaching spürbar entlasten, weil eine Fragestellung in der ersten Gesprächsstunde konkretisiert und strukturiert werden kann. Darauf baut unsere Dienstleistung auf: Spot Coaching ist ein kurzfristig vereinbartes Gespräch mit einem professionellen Coach zur Klärung von beruflichen Fragestellungen. Dank einer Mitgliedschaft bei Spot Coaching, finanziert durch den Arbeitgeber, können Führungskräfte innerhalb von 48 Stunden einen erfahrenen Coach buchen und ein 60minütiges Gespräch per Skype oder Telefon führen.“

…. also alter Wein in virtuellen Schläuchen?

Christoph Küffer: „Ja, wobei man die neuen Schläuche mit veränderten Rahmenbedingungen bezeichnen könnte. Die Virtualität hat seinen festen Platz in der Arbeitswelt gefunden. Führungskräfte sind sich gewohnt, Themen über Ton, Bild oder Schrift zu adressieren. Der persönliche Kontakt bei einem vertraulichen Gespräch war lange Zeit wichtige Voraussetzung. Heute gewinnen andere Kriterien an Bedeutung: der schnelle Zugang, die Unabhängigkeit des Gesprächspartners, das Lernen an einem konkreten Fall aus dem Alltag oder auch der ortsunabhängige Austausch rücken in den Vordergrund. Das vertrauliche Gespräch funktioniert heute auch virtuell. Dies kann man übrigens auch in der Medizin beobachten, wo Erstabklärungen des Arztes vermehrt via Telefon oder Videokonferenzen erfolgen. Zudem braucht nicht immer ein klassisches Coaching mit mehreren Sitzungen, um an einem konkreten Thema einen nächsten Schritt tun zu können.“

Und warum soll ich als Unternehmen den Führungskräften Spot Coaching ermöglichen?

Christoph Küffer: „Weil Unternehmen bestrebt sind, die Führungskompetenz zu stärken, die Gesundheit zu fördern und die Produktivität der Führungskräfte und ihren Teams zu erhalten. Ein Gespräch schafft Klarheit, gibt Sicherheit in der Vorgehensweise und wirkt entlastend. Zudem beweisen Studien, dass Lernen am effektivsten ist, wenn es im Alltag stattfindet (on-the-job) und wenn es mit Reflektion und Austausch kombiniert ist. Mit Spot Coaching können Führungskräfte konkrete Fälle aus dem Alltag (wie gehe ich am besten in einer Situation vor, wie sage ich es meinem Chef, wie kann ich besser mit einer Unsicherheit umgehen, etc) mit einem professionellen Coach besprechen, Optionen erkennen und anchliessend in die Handlung gehen.“

Vielen Dank, lieber Christoph, weiterhin viel Erfolg!

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