Yep, ich glaube daran. Lohnunterschiede aufgrund des Geschlechts existieren. Nicht willentlich, nicht bösartig. Hoffe ich zumindest. Und ja, mehr Transparenz würde helfen, hundert Pro. Intransparente Systeme sind die Ursache von vielerlei Übel.

Mehr Lohntransparenz

Lohntransparenz bei den Stelleninseraten wäre ein kluger erster Schritt in diese Richtung. Gerade auch aus Personalmarketingsicht. Mit ihm würde der Lohnpoker obsolet.

 

Dafür setze ich mich seit Jahren ein. Immer mit Herzblut. Und meist auch mit einem Augenzwinkern.

 

Doch selbst bei diesem kleinen Schritt stolpern fast alle Arbeitgeber seit Jahren ungeschickt vor sich hin. Löbliche Ausnahmen? Die BLS. Das Kinderspital Zürich. Die Berner Bedag Informatik. Die VBZ. Die Gastronomiegruppe Wiesner. Und noch ein paar andere mehr. Chapeau!

 

Am meisten ärgern mich Moralapostel, Gewerkschaften, Politikerinnen und die öffentliche Hand. Sie zeigen besonders gerne mit dem Mahnfinger auf private Firmen, gerade auch hier wieder. Tun aber selbst kaum etwas in Richtung Lohntransparenz.

Da will doch wenigstens ich nicht auch noch hintenanstehen. Ganz transparent: Meine Dienstleistungen kosten 2600 Franken im Tag, macht 325 pro Stunde. Damit zahle ich mir einen Jahreslohn von 180’000 Franken. Ein paar Benefits liegen auch noch drin.

 

Ziemlich viel, denke ich manchmal selber.
Sein Geld wert, sagen meine Kundinnen und Kunden.

 

Na denn. Legen wir los. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

Über mich

Nach über 20 Jahren in verschiedenen HR-Funktionen hängte ich 2015 meinen Job als Personalchef an den berühmten Nagel. Seither widme ich mich dem Thema, für welches ich über die Jahre viel Leidenschaft entwickelt habe: Ich unterstütze Firmen und Behörden, die sich auf dem Arbeitsmarkt mehr Gehör verschaffen wollen. Ich tue dies auf meine Weise: Lustvoll, engagiert und immer mit einer guten Portion Humor.

Ich nehme nicht immer alles bierernst – mich selbst eingeschlossen. Ich bin fasziniert von einfach guten Lösungen und schwärme von Unternehmungen, die eine Portion Frechmut mitbringen, also die Gabe und den Willen, neue Wege zu gehen, etwas auszuprobieren und einfach mal zu tun.